Bäderlandschaft konsequent ausbauen!

Pressemitteilung

Die SPD im Stadtnorden begrüßt den Plan von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, ein neues Sport- und Gesundheitsbad am Flötenteich zu errichten. Sie zeigt sich zudem erfreut, dass es auch in den anderen Ratsfraktionen keinen prinzipiellen Widerstand gegen ein neues Bad zu geben scheint.

Gleichzeitig weist der Ortsverein darauf hin, dass sich die Oldenburger SPD erst kürzlich in einem Parteitagsbeschluss für den Erhalt der Stadtteilbäder in Eversten und Kreyenbrück ausgesprochen hat. „Der SPD-Ortsverein Nord bekennt sich ausdrücklich zu diesem Beschluss und sieht das neue Bad nicht als Konkurrenz zu den bestehenden Bädern“, erklärt die Ortsvereinsvorsitzende und Ratsfrau Güzel Tulan.

„Mit einem zusätzlichen Bad wäre es leichter zu verkraften, wenn eines der Stadtteilbäder für eventuelle Sanierungsarbeiten zeitweilig geschlossen werden müsste“, gibt Ratsfrau Margrit Conty außerdem zu bedenken.

„Oldenburg ist eine wachsende Stadt. Das bedeutet, dass auch die Wasserflächen der städtischen Bäder wachsen müssen, um dem Bedarf gerecht zu werden“, betont Ratsherr Heinz Backhaus. Eine bloße Bewahrung des Status quo wäre nicht angemessen und würde sich in der Zukunft rächen, sind die Verantwortlichen des SPD-Ortsvereins Oldenburg-Nord überzeugt.

Zu den Aufgaben einer Kommune gehört es, möglichst allen Kindern ein Angebot für Schwimmunterricht in gut erreichbarer Nähe zu machen. Schon jetzt kann ein immer größerer Anteil der Schulkinder nicht schwimmen. Das deutet darauf hin, dass es bereits jetzt Nachholbedarf bei der Bereitstellung von Schwimmbadkapazitäten gibt. Daneben ist Schwimmen gerade auch bei Herz-Kreislauf- oder Gelenkproblemen besonders gut geeignet und gewinnt daher an Bedeutung, wenn die Menschen immer älter werden.

Der SPD-Ortsverein ist sich sehr wohl der Tatsache bewusst, dass ein zusätzliches Bad auch Geld kostet – sowohl der Bau als auch der Unterhalt. Jedoch: „Eine bedarfsgerechte Gestaltung der Bäderlandschaft gehört unbedingt zu den Aufgaben einer Stadt, die auch zukünftig für Jung und Alt attraktiv und lebenswert sein will“, sind sich die Ratsfrauen Tulan und Conty einig.

Die die aktuell günstige Haushaltslage der Stadt sollte genutzt werden, um das Projekt „Hallenbad am Flötenteich“ zügig anzugehen.